Marktbeobachter verweisen darauf, dass die wichtigsten Impulse erst ab dem morgigen Mittwoch auf der Agenda stehen. Dann nimmt hierzulande die Berichtssaison mit SGS und Schindler Fahrt auf und in den USA wird der verschobene monatliche Job-Report veröffentlicht, bevor zum Wochenschluss dann Inflationsdaten folgen. Beide gelten als massgebliche Einflussfaktoren für die US-Zinspolitik. Derweil werden angesichts des zuletzt stark aufgewerteten Frankens mit Blick auf die SNB Fragen nach möglichen Reaktionen lauter.

Die Bank Julius Bär stellt den SMI vorbörslich gegen 8.15 Uhr um 0,10 Prozent tiefer bei 13'505,00 Punkten. Damit rückt das bisherige Rekordhoch vom vergangenen Mittwoch bei 13'588 Zählern wieder etwas weiter in die Ferne.

Im Leitindex werden sämtliche Titel mit Kursverlusten erwartet. Am stärksten unter Druck geraten Kühne+Nagel (-0,8 Prozent), nachdem sich die Citigroup in einem Kommentar zurückhaltend geäussert hat. Ebenfalls deutliche Abgaben verzeichnen Givaudan (-0,7 Prozent), nachdem Goldman Sachs das Rating für den Aromen- und Riechstoffhersteller von «Buy» auf «Sell» gesenkt hat.

Auch im breiten Markt zeichnen sich mehrheitlich leichte Abschläge ab. Besonders stark unter Druck stehen Clariant (-2,6 Prozent), ebenfalls infolge einer Verkaufsempfehlung von Goldman Sachs.

Positiv hervor stechen hingegen AMS-Osram (+3,8 Prozent) nach der Meldung einer starken Geschäftsentwicklung im Schlussquartal. Auch Stadler Rail (+0,7 Prozent) setzen ihren positiven Lauf der vergangenen Tage fort.

an/rw

(AWP)