Ansonsten ist der Tag dicht mit Konjunkturdaten aller Arten gespickt. Zunächst rücken Einkaufsmanagerindizes aus der Schweiz und Europa sowie die EU-Inflation in den Blick. Am Nachmittag stehen dann in den USA mit dem ADP-Beschäftigungsbericht sowie dem ISM-Index ebenfalls spannenden Daten im Kalender. Bereits am Vortag hatten die JOLTS-Daten auf einen robusten Arbeitsmarkt hingewiesen und damit die Chancen für eine Zinserhöhung der US-Notenbank vor Jahresende erhöht. «Insgesamt startet das zweite Halbjahr mit einem intakten Momentum. Zudem wird es immer schwieriger, angesichts solch starker Bullen eine negative Haltung einzunehmen - auch wenn eine Korrektur gerade bei den Tech-Werten gesund wäre», kommentiert Händlerin Ipek Ozkardeskaya von Swissquote die Stimmung.

Die Bank Julius Bär berechnet den SMI gegen 08.10 Uhr um 0,11 Prozent höher bei 14'210 Zählern. Am Vortag hatte der Leitindex zunächst bei 14'287 Punkten ein Rekordhoch erreicht, letztendlich aber doch leicht tiefer geschlossen.

Starke Ausschläge bei Einzelwerten erwartet

Nachrichten hat beispielsweise Lonza (+2,6 Prozent). Der Pharmazulieferer baut seine Zusammenarbeit mit einem führenden US-Biopharmaunternehmen aus. Der kumulierte Auftragswert der neuen Vereinbarung hat ein Potential von mehreren Milliarden Franken.

Während am Vortag die Schwergewichte den SMI ins Minus zogen, zeigen sich nun Nestlé, Roche und Novartis immerhin vorbörslich moderat im Plus.

Derweil erhielt Galderma (-8,4 Prozent) von der FDA negative Nachrichten und muss erneut nachbessern, um die Zulassung des Faltenmittels Relfydess in den USA zu erhalten.

Tecan (+4,6 Prozent) profitieren bereits vorbörslich von einer Hochstufung der UBS auf «Buy». Die Zeit rückläufiger Umsätze dürfte für den Laborausrüster nun vorbei sein, schreiben die Experten.

dm/hr

(AWP)