Der markante Einbruch der Samsung-Papiere in Korea hat verschiedene Tech-Aktien in Asien belastet, wie es denn auch in einem Kommentar der Onlinebank Swissquote heisst. Dass die «Flüsterschätzungen» für Samsung verpasst wurden, könnte in der Folge auch den hiesigen Tech-Sektor belasten. Womit wiederum den Schweizer Aktien ihre insgesamt defensive Ausrichtung zu Gute kommen könnte.
Nato-Gipfel in der Türkei startet
Geopolitisch wird die Lage am Morgen von der Meldung neuer Angriffe Irans auf Tanker in der Strasse von Hormus geprägt. So hat sich der Preis für ein Fass Öl der Sorte Brent über die vergangenen Stunden wieder Richtung 73 US-Dollar nach oben entwickelt. Ausserdem beginnt am Berichtstag der Nato-Gipfel in der Türkei, der für Aufmerksamkeit sorgen dürfte.
Die Bank Julius Bär berechnet den SMI am Morgen gegen 08.15 Uhr 0,19 Prozent höher bei 14'330 Punkten.
Für den positiven Stand des Gesamtmarktes sind insbesondere die defensiven Roche (+1,2 Prozent), Novartis (+0,2 Prozent) und Nestlé (+0,6 Prozent) verantwortlich. So wie diese von der momentanen Aversion gegen über Tech-Aktien gestützt werden, büssen ABB (-0,8 Prozent) als schwächster aller Blue Chips wegen der Ausrichtung auf Hightech-Geschäfte am stärksten ein.
Gesucht sind unter anderem noch Richemont (+0,8 Prozent), nachdem die Citigroup das Kursziel leicht nach oben angepasst und das Rating «Buy» bestätigt hat.
Im breiten Markt werden Georg Fischer nach einer letzten Teildevestition im Hinblick auf den Fokus auf das Geschäft mit Flüssigkeiten 1,7 Prozent höher gestellt.
cf/rw
(AWP)
