Dank einem Jahresendrally mit einem Plus von 3,4 Prozent allein im Dezember beendete der SMI das alte Jahr mit einem Gewinn von über 14 Prozent. Und trotzdem stehen die Zeichen zu Jahresbeginn weiter günstig. Die Vorgaben von den europäischen und amerikanischen Börsen, an denen am Freitag bereits gehandelt wurde, sind jedenfalls mehrheitlich freundlich. Sollte der Aktienmarkt auf dem vorbörslich gezeigten Niveau eröffnen, ist das Allzeithoch bei 13'288 Punkten von kurz vor Weihnachten bereits Makulatur. In der laufenden Woche stehen verschiedene Konjunkturzahlen im Fokus, wobei der offizielle Arbeitsmarktbericht aus den USA vom kommenden Freitag eine erste wichtige Orientierungshilfe für die Märkte sein dürfte.
Die Bank Julius Bär berechnet den SMI vorbörslich gegen 8.20 Uhr um 0,36 Prozent höher bei 13'315,00 Punkten.
Kursbewegende Nachrichten zu einzelnen Titel sind derzeit noch Mangelware. Gegen den positiven Trend büssen Alcon (-2,3 Prozent) vorbörslich klar an Terrain ein, nachdem am vergangenen Freitag durch die amerikanische Gesundheitsbehörde eine Rückrufaktion für gewisse Chargen eines Sets für Augenoperationen in den USA bekanntgemacht wurde.
Die Mehrheit der Titel legt derweil aber zu. Deutlich sind etwa die Avancen von Partners Group (+3,6 Prozent), gestützt von einer Aufstufung durch die Citigroup auf «Buy» von «Neutral».
Etwas auffällig sind auch die Gewinne von Sika (+1,6 Prozent), und mit Holcim (+1,2 Prozent) oder Geberit (+0,7 Prozent) werden weitere baunahe Aktien höher gestellt.
Im breiten Markt erhalten Comet (+3,6 Prozent) Rückenwind von einer Aufstufung durch die Bank Vontobel auf «Buy».
cf/uh
(AWP)
