In dieser Woche rücken verschiedene Preisdaten das Thema Notenbankpolitik wieder ganz nach oben auf die Themenliste der Investoren. So waren in den USA am Karfreitag und gestrigen Ostermontag zahlreiche starke Konjunkturdaten veröffentlicht worden, durch die die Erwartungen, dass die US-Notenbank kurz vor einer Zinssenkung steht, schwanden. Im Tagesverlauf stehen im Nachbarland Deutschland dann die vorläufigen Konsumentenpreise an - ein Datenschwergewicht im Kalender, da sie das Potenzial haben, die Zinserwartungen massgeblich zu beeinflussen.
Die Bank Julius Bär berechnet den SMI vorbörslich um 08.15 Uhr um 0,22 Prozent höher mit 11'757,30 Punkten. Von den 20 SMI-Werten gewinnen alle bis auf die Swisscom hinzu.
Auf Unternehmensseite haben sich Lonza (+2,1 Prozent) einen Platz im Rampenlicht gesichert. Der Lifescience-Konzern hat die Lücke an der Spitze der Geschäftsleitung besetzt. Neuer Konzernchef wird ab Sommer 2024 der bisherige Siegfried-Chef Wolfgang Wienand. In ersten Kommentaren wird diese Lösung von Analysten positiv bewertet. Siegfried (+0,1 Prozent) reagieren zunächst kaum auf die News.
Swisscom (-3,1 Prozent oder -17,04 Fr.) weisen unterdessen nur optisch ein Minus auf. Der Telekomkonzern wird am Dienstag ex-Dividende (22 Fr.) gehandelt.
Dies trifft auch auf SGS (-3,1 Prozent oder -2,67 Fr.) und Huber + Suhner (-1,6 Prozent oder -1,24 Fr.) zu. Der Warenprüfkonzern zahlt seinen Aktionären 3,20 Franken je Aktie und Huber+Suhner 1,70 Franken.
Beim Laborausrüster Tecan (+0,6 Prozent) wirkt sich ein Analystenkommentar von Kepler Cheuvreux stützend auf den Kurs aus.
hr/ra
(AWP)