In Reaktion auf Attacken gegen Tanker in der Strasse von Hormus hat das US-Militär Dutzende Ziele im Iran angegriffen. Zudem setzen die USA Sanktionen auf iranisches Öl wieder in Kraft. Irans Militär wiederum kündigte eine Reaktion auf die US-Angriffe an. Kurz darauf meldete die Armee des mit Washington verbündeten Golfstaats Kuwait feindlichen Beschuss. Auch in Bahrain heulten am frühen Morgen die Sirenen. «Was für ein friedvoller Friedensprozess!», kommentierte dies die Onlinebank Swissquote in einem Kommentar.
Ölpreis zieht deutlich an
Parallel zu den neuen Eskalationen im Iran hat der Ölpreis zuletzt auf über 76 US-Dollar wieder stark angezogen. Der Preis für ein Fass der Sorte Brent liegt damit so hoch wie seit zwei Wochen nicht mehr.
Die Bank Julius Bär berechnet den SMI am Morgen gegen 08.15 Uhr 0,07 Prozent tiefer bei 14'350 Punkten.
Dabei wird die Mehrheit der vorbörslich gehandelten Titel im Bereich von 0,1 Prozent tiefer gestellt, so etwa auch die Schwergewichte Nestlé, Novartis, Roche und ABB.
Etwas deutlicher sind die Abgaben in Kühne+Nagel (-0,6 Prozent), welche allerdings in den vergangenen zwei Wochen bis zum Jahreshoch vom vergangenen Freitag gut gelaufen sind.
Gegen den Trend legen Geberit (+0,9 Prozent) und Alcon (+0,7 Prozent) zu. Geberit erhält dabei Unterstützung von einer deutlichen Kurszielerhöhung durch Goldman Sachs. Die Bank hat gleichzeitig in einer Branchenstudie die Kaufempfehlung bestätigt. Auch Alcon profitiert von einer Kurszielerhöhung mit bestätigtem «Buy» durch das US-Institut.
Im breiteren Markt erhalten Galderma (+0,4 Prozent) Support durch positive Kommentare von RBC und Octavian.
cf/rw
(AWP)
