Die heutige Agenda ist noch dünn gefüllt, nur Unternehmen aus der zweiten Reihe legen Zahlen vor. Am Nachmittag stehen noch einige US-Daten - unter anderem die Industrieproduktion - an, die aber kaum das Gewicht für eine Änderung der Zinserwartungen haben dürften. Auch die zu erwartenden Reden von Fed-Mitgliedern dürften daran wenig ändern.
Die Bank Julius Bär berechnet den SMI vorbörslich gegen 8.10 Uhr um 0,23 Prozent tiefer bei 13'445,00 Punkten.
Bei Roche (+0,1 Prozent) dürfte eine Studie von Goldman bewegen. Die Analysten erhöhen ihr Rating auf «Neutral» von «Sell» und ziehen das Kursziel mit 365 Franken etwas über das aktuelle Kursniveau nach. Und die UBS bekräftigt mit angehobenem Kursziel ihre Kaufempfehlung für die Titel des Pharmaschwergewichts.
Hingegen könnten Swiss Re (-1,3 Prozent) von einer Abstufung durch Keefe, Bruyette & Woods belastet werden. Die Experten kappen ihre Einstufung für den Rückversicherer auf «Underperform».
Derweil ist die UBS (-0,1 Prozent) ihrem Ziel einer nationalen Banklizenz in den USA einen Schritt näher gekommen. Die US-Tochter hat eine erste vorläufige Genehmigung für eine «National Bank Charter» erhalten.
Die Aktien von Logitech (-2,1 Prozent) vollziehen die Nasdaq-Gewinnmitnahmen im Handelsverlauf nach.
Sunrise (-3,1 Prozent) könnten einen Blick wert sein. Laut Reuters will sich Grossaktionär Seth Klarman von einem grossen Teil seiner Aktienbestände trennen.
Einige Unternehmen aus der zweiten Reihe legten Zahlen vor. Darunter auch Swissquote (+3,9 Prozent). Die Onlinebank hat im Geschäftsjahr 2025 sowohl den Ertrag wie auch den Gewinn erneut deutlich gesteigert.
Tecan (+2,9 Prozent) werden von Bernstein hochgestuft. Eine stärkere Erholung des Umsatzes als am Markt erwartet sei möglich, so die Analysten.
dm/to
(AWP)

