Während die Unternehmensagenda noch keine fixen Termine bereithält, stehen eine Reihe von Konjunkturdaten im Kalender. So rücken am Vormittag unter anderem die europäischen Inflationsdaten in den Blick. Aus den USA folgen am Nachmittag von ADP die Beschäftigungsdaten, der Jolts-Bericht zu den offenen Stellen sowie der ISM-Dienstleistungsindex und der Auftragseingang in der Industrie.

Die Bank Julius Bär berechnet den SMI vorbörslich gegen 8.10 Uhr um 0,47 Prozent höher bei 13'385,00 Punkten. Am Vortag erst hatte der SMI bei 13'358 Zählern ein neues Rekordhoch erzielt.

Das Nachrichtenaufkommen wird unter anderem vom Telekomriesen Swisscom (+0,1 Prozent) bedient. Dieser will über die Töchter Fastweb/Vodafone zusammen mit TIM (Telecom Italia) den 5G-Ausbau zusammen schneller voranbringen.

Alcon (+0,6 Prozent) wiederum will nach der gescheiterten Übernahme von Staar Surgical die Strategie im Bereich Refraktionschirurgie beibehalten. Letztendlich wollte der Genfer Augenheilkunde-Konzern beim Preis keine weiteren Zugeständnisse machen. Am gestrigen Nachmittag war die Übernahme geplatzt, die Alcon-Aktie legte zu, während die Staar-Titel einbrachen.

Derweil will Amrize (+0,6 Prozent) die texanische PB Materials mit einem Umsatz von über 180 Millionen US-Dollar übernehmen. Bereits im ersten Jahr soll der Zukauf einen positiven Beitrag zu EPS und Cashflow leisten.

Die Pharma-Schwergewichte Roche (+0,6 Prozent) und Novartis (1,0 Prozent) rücken nach ihrem Vortagsplus nun mit einer Branchenstudie in den Fokus. Barclays nimmt die Bewertung in einer Branchenstudie für Roche mit «Overweight» und für Novartis mit «Equal Weight» wieder auf. Für Sandoz (+0,2 Prozent) starten sie ihre Einschätzung mit «Overweight».

Auch ABB (+1,2 Prozent) profitieren von einer positiven Studie. Bernstein hat die Aktien noch am Vorabend auf «Marketperform» von «Underperform» hochgestuft.

dm/hr

(AWP)