Bisher ist der November aber sehr gut gelaufen: Der SMI hat fast 4,5 Prozent zugelegt. Und auch auf Wochensicht stehen die Chancen gut, dass der Schweizer Leitindex auf eine positive Wochenbilanz kommt. Am Donnerstagabend notierte er jedenfalls gut 1 Prozent über dem Stand von Ende letzter Woche. Dies entspricht auch gerade mehr oder weniger der bisherigen Jahresbilanz. Im Gegensatz etwa zum deutschen DAX steht der SMI noch immer weit von seinem Rekordhoch entfernt. Dieses datiert von Ende 2021 und steht bei knapp 13'000 Punkten.
Der von der Bank Julius Bär berechnete vorbörsliche SMI notiert gegen 08.15 Uhr um 0,02 Prozent leichter bei 10'849,44 Punkten. 18 der 20 SMI-Werte minimal tiefer indiziert.
Einzig Swisscom (+0,7 Prozent) und Holcim (+0,4 Prozent) sind fester gestellt. Bei Holcim dürfte ein positiver Analystenkommentar die Ursache sein. Die Bank Vontobel hat nämlich das Kursziel für die Anteile des Zementriesen auf 75 von 68 Franken erhöht und das Rating «Buy» bestätigt.
Dagegen zeigen sich die Aktien von Richemont (-0,1 Prozent auf 113,48 Fr.) von der Kurszielsenkung durch Barclays wenig beeindruckt. Das neue Kursziel von 161 Franken (alt 172 Fr) liegt noch immer weit über dem aktuellen Kurs, zudem lautet die Einstufung weiterhin «Overweight».
Auf den hinteren Reihen, wo die Kurse zumeist ebenfalls leicht tiefer indiziert werden, fallen U-blox (+1,0 Prozent auf 86,11 Fr) positiv auf. Kepler Cheuvreux hat das Kursziel auf 100 von 90 Franken erhöht und die Einstufung «Buy» bekräftigt. Das Unternehmen hatte jüngst am Kapitalmarkttag eine Restrukturierung und Abschreibungen angekündigt.
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(AWP)