Vom Fed wird zwar keine Veränderung des aktuellen Zinsniveaus erwartet, allerdings erhoffe sich Investoren Anzeichen für den weiteren Kurs. Aktuell erwarten Marktteilnehmer eher ab März mögliche Zinsschritte der US-Währungshüter. Unterdessen setzt sich an den Devisenmärkten die Talfahrt des US-Dollars fort, während der Franken immer weiter aufwertet. Dies dürfte hierzulande Fragen mit Blick auf die SNB aufwerfen. Auch der Goldpreis setzt seinen Rekordlauf fort.
Die Bank Julius Bär berechnet den SMI vorbörslich gegen 8.15 Uhr um 0,12 Prozent tiefer bei 13'200 Punkten. 16 SMI-Werte werden mit leichten Auftaktverlusten erwartet, ergänzt durch einige positive Ausreisser nach oben.
Die deutlichsten Zugewinne unter den Bluechips verzeichnet Logitech mit einem Plus von 2,6 Prozent. Der Hersteller von Computer- und Gamingzubehör überzeugte mit starken Zahlen zum wichtigen Weihnachtsquartal und übertraf die Markterwartungen klar.
Ebenfalls fest präsentiert sich Lonza (+0,3 Prozent). Der Pharmazulieferer ist 2025 nicht zuletzt dank des Kaufs einer grossen Produktionsanlage von Roche in Kalifornien deutlich gewachsen. Rückenwind erhalten zudem die Aktien der Partners Group (+0,9 Prozent) durch eine Kaufempfehlung von Kepler Cheuvreux.
Klar abwärts geht es dagegen für Richemont (-2,1 Prozent). Im Handel wird auf die Zahlen von LVMH verwiesen, die als tendenziell durchwachsen gesehen werden.
Ein anhaltender Fokus liegt auf den Technologiewerten. Titel wie VAT Group(+4,6 Prozent), Comet (+2,6 Prozent), AMS Osram (+1,8 Prozent) und Inficon (+1,9 Prozent) knüpfen an die jüngsten Gewinne an, gestützt durch starke Zahlen des Chipherstellers ASML.
Ebenfalls höher notieren die Immobilienwerte PSP Swiss Property (+4,0 Prozent) und Swiss Prime Site (+2,0 Prozent), die beide von der UBS hochgestuft wurden.
an/hr
(AWP)

