Das Wiederanfahren der Anlage erfolge schrittweise und sei mit umfangreichen Tests verbunden, teilte die Kernkraftwerk Leibstadt AG (KKL) am Freitag mit. Nach der Synchronisation mit dem Stromnetz werde die Leistung in Stufen erhöht, so dass das AKW in den nächsten Tagen wieder die volle Leistung erreiche.
Während der vierwöchigen Revision wurden gemäss KKL ein Steuerstab und 16 Steuerstabantriebe ausgetauscht. Auf dem Programm standen demnach auch umfangreiche wiederkehrenden Prüfungen sowie Instandhaltungsarbeiten an maschinen-, elektro- und leittechnischen Systemen und Komponenten.
Ein Schwerpunkt seien verschiedene Projektarbeiten im Bereich Maschinen- und Elektrotechnik gewesen. Diese hätten der laufenden Erneuerung und Modernisierung der Anlage gedient.
Zuvor hatte die Aufsichtsbehörde Ensi die Erlaubnis zum Wiederfahren des AKW erteilt. Man habe sich vergewissert, dass das AKW Leibstadt die Jahreshauptrevision vorschriftsgemäss ausgeführt habe, hiess es.
Die sicherheitsrelevanten Gebäudestrukturen, Systeme und Komponenten finden sich laut Ensi in einem sicheren Zustand. Daher könne der Leistungsbetrieb wieder aufgenommen werden. Das AKW Leibstadt an der Rheingrenze zu Deutschland nahm seinen kommerziellen Betrieb im Jahr 1984 auf.
(AWP)
