«Trotz schwächerer Märkte haben wir 2025 eine Reihe innovativer neuer Produkte erfolgreich auf den Markt gebracht, die im Laufe des Jahres zu einer Beschleunigung des Umsatzwachstums geführt haben», wird Konzernchef David Endicott in der Mitteilung von Dienstagabend zitiert.

Endicott zeigte sich zuversichtlich, dass Alcon das Momentum in das Jahr 2026 mittragen wird, um «nachhaltiges Wachstum zu erreichen und langfristig Wert zu schaffen». Dabei strebt die Gruppe im Gesamtjahr ein Umsatzwachstum zu konstanten Währungskursen im Bereich von 5 bis 7 Prozent an. Im Jahr 2025 waren die Einnahmen bereinigt um 4 Prozent gestiegen.

Dieses Wachstum soll in einem von US-Zöllen geprägten Marktumfeld möglich sein. In der Guidance veranschlagt Alcon die Belastung aus US-Zöllen mit Blick auf die Umsatzentwicklung auf 125 bis 175 Millionen Dollar.

Eine klare Steigerung strebt Alcon bei der operativen Kernmarge an, die nach dem Rückgang auf 19,0 Prozent im Jahr 2025 im laufenden Jahr um 70 bis 170 Basispunkte verbessert werden soll. Unterstützung bietet ein Kostenprogramm, das 2026 die Hälfte der gesamthaft angestrebten Einsparungen von 100 Millionen Dollar liefern soll. Allerdings werde das Programm auch einmalige Kosten in Höhe von 150 Millionen verursachen, hiess es.

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(AWP)