In der Modschtaba Chamenei zugeschriebenen Botschaft heisst es, der Iran habe den endgültigen Sieg errungen und ein Wunder vollbracht. «In den letzten 40 Tagen hat die grosse Nation Iran ein Epos geschaffen und die Welt verblüfft», heisst es weiter. Der Iran wolle keinen Krieg, aber kämpfe für seine legitimen Rechte. Weiter wurde den Verbündeten in der Region gedankt. Dazu zählen unter anderem die libanesische Hisbollah-Miliz und die Huthi-Miliz im Jemen.

Der 56-Jährige ist seit seiner Ernennung zum neuen Religionsführer am 8. März nicht öffentlich in Erscheinung getreten. Das nährt Spekulationen über seinen Gesundheitszustand, seinen Aufenthaltsort und seine tatsächliche Rolle.

Sein Vater, der langjährige oberste Führer im Iran, Ali Chamenei, wurde am 28. Februar bei einem Luftangriff getötet. Modschtaba Chamenei verlor bei dem Angriff auch seine Ehefrau, Mutter und einen Schwager. Das iranische Staatsfernsehen bezeichnete ihn als «Kriegsversehrten», nannte aber keine weiteren Details./da/DP/he

(AWP)