Konkret gingen die ausgeschriebenen Preise für Einfamilienhäuser gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent zurück. Das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten ImmoScout24-Kaufindex hervor, der gemeinsam mit dem Immobilienberatungsunternehmen IAZI erhoben wird. Die Angebotspreise für Eigentumswohnungen legten derweil um 0,4 Prozent zu.

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Kaufangebote für Einfamilienhäuser indes um 3,8 Prozent und jene für Eigentumswohnungen um 4,0 Prozent.

«Ein wesentlicher Grund für die leicht rückläufigen Preise dürfte das gewachsene Angebot an bestehenden Häusern sein», heisst es weiter. In einzelnen Regionen wie etwa in der hochpreisigen Grossregion Zürich stünden aktuell deutlich mehr Einfamilienhäuser zum Verkauf als noch vor einigen Monaten.

Gemessen an der Bevölkerungszahl sei das Angebot an ausgeschriebenen Objekten in Zürich aber weiterhin niedrig. Die meisten Angebote fänden sich derweil in der Genferseeregion, im Tessin sowie im Mittelland. Dort seien Einfamilienhäuser im schweizweiten Vergleich auch noch am erschwinglichsten. Im Mittelland koste ein durchschnittliches Objekt mit 140 Quadratmetern Wohnfläche im Schnitt noch unter einer Million Franken.

(AWP)