Die Erwerbstätigen stünden weiterhin unter Druck, da die reale Kaufkraft trotz der niedrigeren Inflation nicht im gleichen Masse ansteige, teilte die Organisation am Dienstag mit.
Besonders stark betroffen seien mittlere Lohngruppen, da bei ihnen bisher oft nur die Nominallöhne stiegen. In den vergangenen Jahren hatte Angestellte Schweiz jeweils vor allem für die unteren Lohngruppen Erhöhungen gefordert. Nun sei es entscheidend, den Schwerpunkt ebenfalls auf eine Stärkung der mittleren Lohngruppen zu legen.
Die bisherigen Anpassungen hätten die Einkommensunterschiede verringert, schrieb die Organisation. Dies habe jedoch auch zu einer gewissen Unzufriedenheit geführt. Es ist «von grösster Bedeutung für unsere Mitglieder», dass die Arbeitgeberinnen und -geber «eine klare und deutliche Lohnerhöhung für diese Gruppe vornehmen», wurde Geschäftsführer Stefan Studer in der Mitteilung zitiert. Die Anpassung solle sicherstellen, «dass alle Mitarbeitenden sich wertgeschätzt fühlen und motiviert bleiben, ihre beste Leistung zu erbringen».
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(AWP)