Der 50-Jährige soll als Manager mehrerer Firmen der Signa-Gruppe in Deutschland und Österreich gearbeitet haben. 2023 soll er für eine neu gegründete Firma, die eine Immobilie weiterentwickeln sollte, verantwortlich gewesen sein. Diese Firma soll zweckgebundene Darlehen in Höhe von insgesamt zehn Millionen Euro erhalten haben.

Von Januar bis Mai 2023 soll der Manager mit vier Überweisungen unbefugt und ohne Kenntnis der Darlehensgeber hohe Summen an andere Firmen der Signa-Gruppe transferiert haben. Der 45-jährige Angeschuldigte soll jeweils Hilfe geleistet haben. Die 42 und 39 Jahren alten Angeschuldigten sollen bei zwei Überweisungen Hilfe geleistet haben. Von den 10 Millionen Euro sollen mehr als 8,4 Millionen Euro nicht zurückgezahlt worden sein.

Das Landeskriminalamt LKA ermittelte in der Sache umfangreich, befragte zahlreiche Zeugen und wertete mehrere Millionen E-Mails, Bank-, Vertrags- und Buchhaltungsunterlagen aus, wie die Staatsanwaltschaft mitgeteilt hatte.

Benko steht unter dem Verdacht, Vermögen verheimlicht zu haben, sodass Gläubiger, Insolvenzverwalter und Behörden keinen Zugriff darauf haben. Zu der Signa-Gruppe gehörte in Berlin auch das Luxuskaufhaus KaDeWe ebenso wie mehrere Filialen des Warenhauskonzerns Galeria Karstadt Kaufhof./rab/DP/mis

(AWP)