In den beiden Vorjahren hatte die ALV allerdings noch Einnahmenüberschüsse in Milliardenhöhe erzielt. Im Jahr 2024 konnte ein Einnahmenüberschuss im Umfang von 1,43 Milliarden Franken verbucht werden, 2023 waren es gar 2,76 Milliarden Franken.
In der Rechnung 2025 steht ein tieferer Gesamtertrag von 8,39 Milliarden Franken (2024: 8,86 Milliarden) einem höheren Gesamtaufwand von 8,71 Milliarden (7,43 Milliarden) gegenüber. Mehr Personen hatten im Laufe des Jahres Arbeitslosenentschädigung beansprucht als noch 2024, und auch die Zahlungen für die Kurzarbeit sind gestiegen.
Auf der Gegenseite fielen indes die Beiträge der öffentlichen Hand tiefer aus. Der Bund hatte laut den Angaben im Rahmen eines Massnahmenpakets angekündigt, seine Leistungen an die ALV für die Jahre 2025 bis 2029 um insgesamt 1,25 Milliarden Franken zu kürzen. Für 2025 seien die Leistungen des Bundes dabei vollumfänglich entfallen, so das Seco.
mk/to
(AWP)
