In dem südamerikanischen Land leben rund 13 Millionen Menschen unter der Armutsgrenze. Der Anteil der extrem Armen ist laut Indec auf 6,3 Prozent zurückgegangen. Das sind 1,9 Prozentpunkte weniger als im zweiten Halbjahr 2024. Der Rückgang der Armut ist nach Einschätzung von Experten unter anderem auf die gesunkene Inflation zurückzuführen.

Milei ist seit Dezember 2023 an der Macht. Als er die Regierung übernahm, waren 41,7 Prozent der Menschen in Argentinien von Armut betroffen. In den ersten Monaten seiner Regierung stieg die Armut zunächst auf mehr als die Hälfte der Bevölkerung deutlich an, nachdem er Sozialprogramme und Subventionen gekürzt hatte.

(AWP)