Bis 9.40 Uhr verlieren Arytza in einem wenig veränderten Gesamtmarkt 8,5 Prozent auf 48,20 Franken, dies bei hohen Volumen.
Die UBS beurteilt die Zahlen insgesamt als verhalten. Zudem sei die Umsatzprognose auf das untere Ende der bisherigen Spanne eingeengt worden, womit ein Abwärtsrisiko für die Konsensschätzungen bestehe. Positiv wird dagegen die Aussicht auf eine Kapitalrückführung nach 10-jähriger Pause über Dividenden respektive Aktienrückkäufe ab 2027 gewertet.
Vontobel nennt die schwache Entwicklung in Deutschland als Hauptbelastung für Aryzta. Dort gingen die Umsätze im ersten Halbjahr um rund 10 Prozent zurück, wodurch der Konzern organisch insgesamt 2,7 Prozent einbüsste. Der Umsatzrückgang sowie einmalige Restrukturierungskosten hätten auch die Marge belastet. Entscheidend sei nun, dass Aryzta rasch wieder zu organischem Wachstum zurückfinde, so der Experte.
an/to
(AWP)
