Der Gewinn stieg konkret auf 15,1 Millionen von 3,7 Millionen Franken im Vorjahr, wie dem am Samstag veröffentlichten Geschäftsbericht zu entnehmen ist. Überraschend kommt der massive Anstieg nicht: Schon Ende Januar hatte das Unternehmen mit den Vorabzahlen einen Reingewinn im zweistelligen Millionen-Bereich in Aussicht gestellt.
Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA rückte um 61 Prozent auf 34,3 Millionen Franken vor und die entsprechende Marge verbesserte sich auf 11,7 von 7,4 Prozent. Sie liegt damit im Bereich der Prognose vom Januar von 11,5 bis 12,0 Prozent.
Ascom begründet die Steigerung mit dem Wachstum und fortgesetzten operativen Verbesserungen. Im Januar hatte es ausserdem geheissen, dass ein «sehr grosser Auftrag» in Nordamerika bei der Profitabilität geholfen habe.
Dividende verdoppelt
Aufgrund des Gewinnanstiegs soll die Dividende auf 0,20 Franken je Aktie verdoppelt werden. Das 2025 lancierte Aktienrückkaufprogramm werde ausserdem fortgesetzt, wurde betont.
Der Umsatz wurde bereits im Januar bekanntgegeben. Er zog um 1,9 Prozent auf 292,1 Millionen Franken an, zu konstanten Wechselkursen lag das Plus gar bei 3,8 Prozent. Der Auftragseingang erhöhte sich gleichzeitig um 1,2 Prozent auf 311,1 Millionen, und auch der Auftragsbestand lag mit knapp 311 Millionen Franken über dem Stand von Ende 2024 sowie knapp höher als Mitte 2025.
Für das Geschäftsjahr 2026 peilt das Unternehmen nun ein Wachstum in Lokalwährungen im tiefen bis mittleren einstelligen Prozentbereich an. Ausserdem soll die Marge bei 10 bis 12 Prozent zu liegen kommen.
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(AWP)
