Konkret sank der Umsatz um 8,6 Prozent auf 19,1 Millionen Franken, wie das soziale Reise- und Erlebnisnetzwerk für Reiche am Donnerstag mitteilte. Damit liegt es im Rahmen der eigenen Erwartungen von einem Umsatz zwischen 18 und 20 Millionen. Das Unternehmen führt dies auf die Einführung eines neuen Mitgliedschaftsmodells zurück.

Das grössere der beiden Segmente, das Geschäft mit den Mitgliedschaften (Subscriptions), steigerte den Umsatz auf 15,2 Millionen Franken nach 14,7 Millionen im Vorjahr. Die Zahl der Mitgliedschaften sei zudem um 38 Prozent auf 121'900 angestiegen. Beim deutlich kleineren Bereich Dienstleistungen reduzierten sich die Verkäufe indes deutlich auf nur noch 3,8 Millionen nach 6,1 Millionen im Vorjahr.

Der Betriebsgewinn (EBITDA) brach um gut 36 Prozent auf 0,9 Millionen Franken ein und verfehlte damit die eigene Guidance. Das Management hatte einen EBITDA von 0,95 bis 1,15 Millionen in Aussicht gestellt.

Unter dem Strich stand nun ein Verlust von 0,2 Millionen Franken, laut der Einladung zur Generalversammlung entstand ein Jahresverlust von 0,8 Millionen Franken. Im Vorjahr wurde noch ein kleiner Gewinn von 0,5 Millionen erzielt.

Mit der Schuldenreduktion sieht sich Asmallworld derweil vor dem Zeitplan und reduzierte die Schuldenlast auf 2,4 Millionen von zuvor 3,2 Millionen. Das seien 0,4 Millionen mehr als geplant.

Umsatz-Ausblick stabil

2026 soll weiter in Wachstum investiert, aber gleichzeitig die Kostenkontrolle beibehalten und die Profitabilität verbessert werden. Der Nahostkonflikt könne sowohl den Verkauf seiner Mitgliedschaften, die Emirates Skywards-Meilen beinhalten, beeinträchtigen, als auch Buchungen in die und über die Region. Es sei aber noch zu früh, um potenzielle Auswirkungen genau einzuschätzen.

Beim Ausblick erwartet das Unternehmen für das laufende Jahr eine stabile Umsatzentwicklung im Bereich von 17,5 bis 19,5 Millionen Franken. Gleichzeitig soll die Mitgliederzahl auf 135'000 bis 140'000 und damit um 12 bis 15 Prozent wachsen. Der EBITDA soll zwischen 0,9 und 1,1 Millionen liegen.

dm/rw

(AWP)