Austausch von Know-how und Cyberabwehr
Man habe vereinbart, technisches Wissen auszutauschen, um «Schwärme unbemannter Fahrzeuge (Drohnen) sowie unbemannter Unterwasserfahrzeuge bekämpfen zu können», sagte Dendias. Zudem solle die Zusammenarbeit bei der Abwehr von Bedrohungen im Cyberraum ausgebaut werden. Sein Amtskollege Katz warnte vor Versuchen, in der Region neue Imperien zu errichten - solche Vorhaben seien zum Scheitern verurteilt.
Spannungen im östlichen Mittelmeer
Die Intensivierung der Zusammenarbeit erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Spannungen im östlichen Mittelmeer, vorwiegend mit der Türkei. Griechenland sieht sich dort immer wieder mit territorialen Streitfragen und militärischen Aktivitäten seines östlichen Nato-Partners konfrontiert.
Luft- und Raketenabwehr nach israelischem Vorbild
Nach Informationen aus Regierungskreisen hat Athen zudem die Beschaffung moderner Luft- und Raketenabwehrsysteme in die Wege geleitet, die sich an der israelischen «Iron Dome»-Technologie orientieren. Die Systeme sollen die griechische Luftverteidigung modernisieren und veraltete oder nicht mehr funktionierende solche Systeme russischer Herkunft ersetzen./tt/DP/jha
(AWP)
