Der Streik hatte in der Nacht auf Montag begonnen. Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat bis einschliesslich Dienstag zu Arbeitsniederlegungen bei der Lufthansa und mehreren Tochtergesellschaften aufgerufen. Zum Streik aufgerufen sind die VC-Mitglieder bei der Deutschen Lufthansa AG, der Lufthansa Cargo AG, der Lufthansa Cityline GmbH sowie - nur am Montag - auch die der Eurowings GmbH.
Schon am Mittwoch kommt es dann zum nächsten Ausstand bei der Lufthansa: Die Kabinengewerkschaft Ufo hat die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter von Lufthansa und Cityline zu einem zweitägigen Streik aufgerufen.
Umstieg auf Zug möglich
Der Flughafen BER empfiehlt Reisenden, sich vorab über den Flugstatus zu informieren. Das geht auf der Webseite der Lufthansa. Im Falle eines Ausfalls werden Fluggäste laut Lufthansa kostenlos und in der Regel automatisch auf einen anderen Flug umgebucht und per Handy darüber informiert. Sollte kein Ersatzflug verfügbar seien, sei es möglich, das Ticket in ein Zugticket der Deutschen Bahn umzuwandeln.
Dritter Warnstreik der Piloten
Hintergrund der aktuellen Pilotenstreiks der Vereinigung Cockpit sind Tarifkonflikte um die betriebliche Altersversorgung und die Vergütung bei der Regionaltochter Cityline. Im Tarifstreit über die betriebliche Altersvorsorge legen die Cockpit-Beschäftigten der Lufthansa bereits zum dritten Mal in diesem Jahr die Arbeit nieder./nif/DP/nas
(AWP)

