Die Engagements im Nahen Osten umfassten weniger als ein halbes Prozent ihrer Vermögenswerte, analysierte die Behörde mit Blick auf die Geldhäuser aus der Europäischen Union (EU) und dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR). Eine weitere Eskalation könnte ihrer Ansicht nach jedoch stärkere Folgen haben.
Dabei verwies die Behörde auf die steigenden Energiepreise, Inflationsdruck, ein schwächeres Wirtschaftswachstum in der Welt und Störungen der Lieferketten. «Diese Auswirkungen wären vor allem in energieintensiven Sektoren wie dem Verkehrs- und dem Baugewerbe sowie in bestimmten Bereichen des verarbeitenden Gewerbes zu spüren», schrieb die EBA weiter.
Ende 2025 waren Banken aus der EU und dem EWR den Angaben zufolge mit insgesamt 132 Milliarden Euro an Krediten und Vorschüssen bei Geschäftspartnern im Nahen Osten engagiert. Davon entfielen 47 Milliarden Euro auf Banken und andere Finanzunternehmen sowie 33 Milliarden auf andere Firmen. Der Löwenanteil der Gesamtsumme entfiel auf die Vereinigten Arabischen Emirate, gefolgt vom Emirat Katar und Saudi-Arabien./stw/err
(AWP)
