Geberit wird die detaillierten Zahlen zum Geschäftsjahr 2025 am Donnerstag, 12. März 2026, vorlegen. Insgesamt acht Analysten haben zum AWP-Konsens beigetragen.
2025 (in Mio Fr.) AWP-Konsens 2024 EBITDA 928,7 912,6 - Marge (in Prozent) 29,4 29,6 Reingewinn 604,6 597,1 (in Fr.) Dividende je Aktie 13,04 12,80
Wie hoch kommt die hohe Marge zu liegen?
Geberit hatte im Januar die alte Prognose für die Rentabilität leicht nach oben angepasst. Demnach wurde eine EBITDA-Marge von «leicht unter 29,5 Prozent» in Aussicht gestellt, zuvor lautete die Prognose auf «rund 29 Prozent». Entsprechend lautet auch der AWP-Konsens auf 29,4 Prozent. Dabei dürfte das vierte Quartal wie üblich das schwächste gewesen sein.
Bleibt der Renovationsmarkt der Treiber?
Geberit hatte in den vergangenen Jahren vom anhaltend gut laufenden Renovationsmarkt profititert, wogegen das Neubaugeschäft in Europa durchzogen blieb. Beobachter gehen davon aus, dass sich der Neubaumarkt auch im laufenden Jahr eher gedämpft entwickeln wird. Die diesbezüglichen auf den aktuellsten Stand gebrachten Erwartungen von Geberit werden indes mit Spannung erwartet.
Im Januar hatte Geberit für Europa, wo das Unternehmen rund 90 Prozent des Umsatzes erzielt, ein insgesamt leichtes Marktwachstum gesehen, jedoch noch keine Erholung. Für das Geschäft mit Neubauten wurde für das laufende Jahr eine stabile Entwicklung prognostiziert und für das Renovationsgeschäft - das rund 60 Prozent zum Umsatz beiträgt - eine leicht positive.
Was macht die Aktie?
Der mit dem Iran-Krieg verbundene Absturz der vergangenen Tage hat auch die Geberit-Aktien mit in die Tiefe gezogen. Notierten die Titel vor zwei Wochen noch auf einem Jahreshöchststand bei 659,80 Franken, brach der Kurs bis am gestrigen Montag auf ein Jahrestief von 559,60 Franken ein. Beim gestrigen Schlusskurs von 567,40 Franken resultierte ein Minus im Vergleich zu Ende 2025 von über 8 Prozent.
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(AWP)

