Der Peripheriegeräte-Hersteller Logitech publiziert am Dienstag, 5. Mai, die Resultate für das vierte Quartal 2025/26 (per Ende März). Zum AWP-Konsens haben insgesamt sechs Analysten beigetragen.

Q4 2025/26
(in Mio USD)           AWP-Konsens  Q4 2024/25  

Umsatz                    1'077       1'010
EBIT GAAP                   133         106
EBIT non-GAAP               164         133
Reingewinn GAAP             140         144
Reingewinn non-GAAP         149         140

(in Prozent)
Bruttomarge non-GAAP       43,4        43,5

Worauf liegt der Fokus?

Im vierten Geschäftsquartal von Logitech rechnen Analysten erneut mit einem Wachstum und liegen mit den Schätzungen in etwas im Einklang mit der Guidance des Unternehmens. Besonders die Profitabilität dürfte sich gebessert haben. Am Markt kamen zuletzt immer wieder Sorgen für Engpässen bei der Chipversorgung und einer nachlassenden PC-Nachfrage durch steigende Preise auf.

Analysten sehen zudem teilweise eine gewisse Sättigung im Gaming-Markt, auf dem Logitech stark wachsen will. Das Unternehmen hatte aber zuletzt diese Sorgen versucht zu zerstreuen. Besondere Aufmerksamkeit wird indes wie üblich der Ausblick erhalten.

Was nimmt sich Logitech vor?

Mit den Zahlen zum dritten und wichtigsten Quartal hat Finanzchef Matteo Anversa eine Bruttomarge im Bereich von 43 bis 44 Prozent in Aussicht gestellt. Das Gesamtjahr 2025/26 dürfte zudem mit Blick auf die Bruttomarge wohl über dem langjährigen Ziel abschliessen. Mit Blick auf den Umsatz peilt Logitech 1,07 bis 1,09 Milliarden US-Dollar an, der non-GAAP EBIT soll zwischen 155 und 165 Millionen liegen.

Damit solle sich das Gesamt-Umsatzplus für 2025/26 auf rund 6 Prozent in US-Dollar summieren, der EBIT für das Gesamtjahr werde bei 900 bis 910 Millionen erwartet.

Was ist seit dem Weihnachtsquartal passiert?

Seit den Zahlen zum dritten Quartal ist es relativ ruhig um Logitech gewesen. Es gab allerdings zwei erwähnenswerte Änderungen im Management. So trat Yolcin Yilmaz die Nachfolge als Chief Commercial Officer von Quin Liu an. Zudem wurde Robin Piispanen zu Chef der Gaming-Sparte ernannt. Beide Positionen wurden damit mit internen Kandidaten besetzt.

Wie hat sich die Aktie entwickelt?

Die Aktie hat insbesondere angesichts der Marktverwerfungen rund um den Iran-Krieg seit Ende Januar eine beeindruckende Erholung gezeigt. Nach einem Einbruch von Mitte Dezember bis Ende Januar um fast ein Drittel legten die Titel seither mehr als 16 Prozent zu. Seit Jahresbeginn bleibt allerdings noch ein Verlust von gut 5 Prozent bestehen.

Website: www.logitech.com

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(AWP)