Der Computerzubehör-Hersteller veröffentlicht am Dienstag, 27. Januar, die Resultate für das dritte Quartal 2025/26 (per Ende Dezember). Zum AWP-Konsens haben insgesamt acht Analysten beigetragen.
Q3 2025/26 (in Mio USD) AWP-Konsens Q3 2024/25 Umsatz 1'404 1'340 EBIT GAAP 254,3 234,6 EBIT non-GAAP 284,3 266,0 Reingewinn GAAP 227,3 200,1 Reingewinn non-GAAP 254,7 241,5 (in Prozent) Bruttomarge non-GAAP 42,8 43,2
Worauf liegt der Fokus im dritten Geschäftsquartal?
Das dritte Geschäftsquartal ist für Logitech traditionell das umsatzstärkste und damit wichtigste Jahresviertel. Denn in diesen Zeitraum fallen sowohl die «Black Week» als auch das Weihnachtsgeschäft. Analysten setzen darauf, dass trotz der etwas gedämpften Konsumstimmung in den USA die Zahlen dank der starken Marke und den Marktanteilsgewinnen von Logitech gut ausfallen werden.
CEO Hanneke Faber hatte mit den Zahlen zum zweiten Quartal zumindest gesagt, dass der Lagerbestand für die «Holiday Season» gesund sei. Das Unternehmen wollte die Promotionen sowohl in den USA als auch in Europa etwas hochfahren und gehe mit einer «bewährten Strategie» in diese Zeit. Zudem zeigte sie sich auch vorsichtig optimistisch für eine Erholung im US-Gaming-Markt.
Was ist wichtig für die weitere Entwicklung?
Das Hauptgeschäft von Logitech mit Peripherie-Geräten für den PC hängt stark von der grundsätzlichen Nachfrage nach Computern ab. Da von Experten mit steigenden Preisen gerechnet wird, könnte dies die Nachfrage bremsen, was sich auch negativ auf Logitech auswirken könnte. Entsprechend seien auch Vorzieheffekte möglich, was wiederum die aktuellen Umsätze stärker ankurbeln würde.
Zudem will Logitech stark im Gaming-Segment mit neuen Innovationen punkten. Und auch der asiatische Markt ist ein wichtiger Stützpfeiler des Wachstums. So bescheinigte CEO Faber China ein sehr gutes Momentum, der Markt wachse schnell, sagte sie Ende Oktober.
Was peilt Logitech für das dritte Quartal an?
Logitech selbst spricht mit Blick auf die eigene Guidance von einem «pragmatischen Mittelweg» zwischen dem starken Momentum des eigenen Geschäfts und den globalen Unsicherheiten. So wird für das dritte Geschäftsquartal ein Umsatz zwischen 1,375 und 1,415 Milliarden US-Dollar erwartet. Das entspricht einem Umsatzplus zu konstanten Wechselkursen von 1 bis 4 Prozent. Der Non-GAAP EBIT soll zwischen 270 und 290 Millionen Dollar liegen.
Derweil arbeitet Logitech an einer Produktionsverlagerung von China in die USA, um die Bedrohung durch die Zölle zu minimieren. Wie bereits mit den Zahlen zum ersten Quartal angekündigt, will das Unternehmen den Anteil der aus China stammenden Produkte für den US-Markt von 40 Prozent im April auf 10 Prozent bis Ende des Kalenderjahrs senken.
Was macht die Aktie?
Nachdem sich die Aktie von April bis November 2025 fulminant von gut 56 auf gut 98 Franken erholt hatte, geht es seither wieder rasant abwärts. Zuletzt kosteten die Titel noch rund 71,80 Franken. Damit summiert sich der Kurseinbruch seit November auf gut 25 Prozent.
Website: www.logitech.com
ab/dm
(AWP)

