Der Schritt soll Händlern mehr Spielraum bei der Versorgung geben. Wegen der komplexen Lieferketten werde der Treibstoff jedoch nicht sofort auf den Markt kommen, sagte Bowen. Die Pflichtlagerhaltung, die genau für diesen Zweck eingeführt worden sei, sei jetzt notwendig, betonte Bowen. «Es gibt einen Krieg. Ich denke, Krieg erfüllt die Kriterien einer Krise.»

Nach Regierungsangaben reichen die nationalen Reserven für etwa 30 Tage. Dieser Wert liegt aber unter der Empfehlung der Internationalen Energieagentur IEA, wonach die Mitgliedsländer über Treibstoffreserven für mindestens 90 Tage verfügen sollten. Bereits am Donnerstag hatte die Regierung angekündigt, vorübergehend seine Benzin-Standards zu lockern - es dürfen jetzt wieder Kraftstoffe mit höherem Schwefelgehalt verkauft werden./cfn/DP/zb

(AWP)