Im Vorjahresquartal hatte Volvo operativ noch tief in der Verlustzone gesteckt. Dank Einsparungen vor allem bei den Kosten für Forschung und Entwicklungen blieb im vergangenen Quartal trotz des Umsatzeinbruchs ein kleiner operativer Gewinn übrig. Volvo-Car-Chef Hakan Samuelsson rechnet aber im zweiten Halbjahr wegen des Wachstums in Europa und der Erholung in den USA mit besseren Verkaufszahlen. Zudem sollte sich der Zahlungsmittelzufluss zum Jahresende hin deutlich verbessern.
Volvo Cars gehört zum chinesischen Autokonzern Geely. Dieser hält fast 80 Prozent der Aktien. Der Kurs der Volvo-Car-Anteilsscheine sackte im bisherigen Jahresverlauf fast ein Drittel ab. Das Unternehmen ist nach dem Kursrutsch gerade mal noch umgerechnet knapp sechs Milliarden Euro wert./zb/nas/stk
(AWP)
