«Wenn Putin glaubt, die Kräfte schwinden und unsere Unterstützung lässt nach, hat er sich maximal getäuscht», betonte Baerbock. Die Ukrainerinnen und Ukrainer würden sich seit zwei Jahren mutig gegen den russischen Terror stemmen. Die Bundesaussenministerin versicherte: «Wir stehen seit zwei Jahren Hand in Hand an ihrer Seite und werden das weiterhin tun, solange die Menschen in der Ukraine uns brauchen.» Auch die Frage, wie die Unterstützung der Ukraine noch schlagkräftiger werden könne, hänge davon ab, wie eng Frankreich, Polen und Deutschland in den nächsten Monaten und wenn es darauf ankomme auch in den nächsten Jahren gemeinsam militärisch agierten.
Gerade weil Deutschland, Frankreich und Polen in manchen Punkten auch bei Verteidigungsfragen aus unterschiedlichen Blickwinkeln auf die europäische Sicherheit blickten, sei es so wichtig, dass man gemeinsam an einem Strang ziehe für ganz Europa, sagte Baerbock. Denn die drei Länder seien «die natürliche Klammer für den Zusammenhalt in Europa». Die Bundesaussenministerin fügte an: «Wenn Putin darauf setzt, Europa zu spalten, dann hat er genau das Gegenteil erreicht.»/bk/DP/ngu
(AWP)