Zalando bestätigte, dass die Angaben fehlten. Hierbei handele es sich um einen rein formalen und materiell unwesentlichen Aspekt des Konzernanhangs, hiess es in einer am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme des Konzerns.
Alle relevanten Informationen bezüglich des Erwerbs der About-You-Anteile seien im Rahmen des öffentlichen Übernahmeangebots vollständig öffentlich zugänglich gewesen. Die Feststellung habe keine Auswirkungen auf die finanziellen Kennzahlen, die Vermögenslage oder das Geschäft von Zalando. Ein Bussgeld sei von der Bafin nicht verhängt worden, so der Konzern.
Die Bafin hatte bei Zalando am 26. Juni eine Prüfung des Konzernabschlusses und des zugehörigen Lageberichts eingeleitet. Diese ist nun abgeschlossen. Der Kurs der im Dax notierten Zalando-Aktien war am Tag der Bekanntgabe der Untersuchung zeitweise zweistellig gefallen, erholte sich aber schnell wieder von dem Rückschlag. Inzwischen liegt der Kurs wieder über dem Niveau, das die Aktie vor der angekündigten Prüfung der Finanzaufsichtsbehörde innehatte.
Am Dienstag legte der Kurs vorbörslich auf der Handelsplattform Tradegate im Vergleich zum Xetra-Schluss leicht auf 28,50 Euro zu. Seit dem Jahrestief von weniger als 19 Euro ging es mit dem Kurs um mehr als die Hälfte nach oben. Trotz der Erholung in den vergangenen Wochen ist die Zalando-Aktie meilenweit von einstigen Höhen entfernt. Vor fünf Jahren hatte das Papier noch mehr als 100 Euro gekostet./err/zb/DP/zb
(AWP)
