Das Land lehne jegliche Angriffe auf irakisches Staatsgebiet ab. Der Irak dürfe weder als Ausgangspunkt noch als Schauplatz für Angriffe auf Nachbarstaaten oder zur Austragung regionaler und internationaler Konflikte genutzt werden, hiess es.
Die USA und Saudi-Arabien haben in der Nacht zum Mittwoch Stellungen von mit dem Iran verbündeten Milizen im Irak angegriffen. Die sogenannten Volksmobilisierungskräfte (PMF), ein Bündnis aus vorwiegend schiitischen und Iran-treuen Milizen im Irak, meldeten, dass 20 ihrer Kämpfer getötet und 32 weitere verletzt worden seien. Die US-saudischen Luftangriffe hätten Ziele in mehreren Teilen des Landes getroffen, darunter im Raum Bagdad sowie im südlichen Basra und Ninive im Norden.
Im Iran-Krieg stehen die Golfstaaten - etwa Saudi-Arabien und auch Kuwait - parallel zu den iranischen Angriffen teilweise auch unter Beschuss aus dem Irak, wo die mit Teheran verbündeten Milizen weiterhin grossen Einfluss haben.
Die PMF gehören zum irakischen Sicherheitsapparat und haben im Land starken politischen Einfluss. Sie spielten zwischen 2014 und 2017 eine zentrale Rolle im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat und operieren weiterhin gemeinsam mit den irakischen Sicherheitskräften./arj/DP/jha
(AWP)
