Der Verkehrsminister betonte, dass nach jeder Korridorsanierung vor allem die Kosten und Zeitabläufe evaluiert und kritisch betrachtet würden. «Und wir haben nun Anlass, das sehr sorgfältig zu tun», sagte der CDU-Politiker. Das Konzept grundsätzlich infrage stellen wolle er nicht. Die Frage sei aber, «wie müssen wir das Konzept insgesamt ausgestalten, damit es für alle erträglich wird».
Die Deutsche Bahn will bis Mitte der 2030er Jahre rund 40 besonders wichtige Strecken grundlegend sanieren. Kernbestandteil des Konzepts sind längere Vollsperrungen, um die Arbeiten nicht im laufenden Betrieb umsetzen zu müssen. Im Detail ist die Bahn bereits jetzt vom ursprünglich kommunizierten Konzept abgewichen und entwickelt für jede Strecke etwas unterschiedliche Pläne vor allem mit Blick auf die Länge der Baumassnahmen.
Am Dienstag wurde bekannt, dass die Strecke Nürnberg-Regensburg nicht wie geplant am Freitag wieder in Betrieb genommen werden kann. Neuer Eröffnungstermin ist der Bahn zufolge der 31. Juli. Begründet wurde die Verspätung mit Verzögerungen bei den Sicherheitsüberprüfungen der Stellwerkstechnik. Bereits im Frühjahr konnte die Sanierung der Strecke Hamburg-Berlin nicht planmässig abgeschlossen werden./nif/DP/mis
(AWP)
