Den Geschäftserfolg, als Mass für die operative Leistung, ging um mehr als ein Drittel auf 29,8 Millionen Franken zurück, wie die Bank am Donnerstag mitteilte. Vor allem aufgrund von deutlich höheren Auflösungen stiller Reserven sank der Reingewinn unter dem Strich jedoch nur um 8,5 Prozent auf 43,0 Millionen Franken.

Belastend wirkten sich laut Mitteilung vor allem die gesunkenen Leitzinsen aus. So war der Netto-Erfolg aus dem Zinsgeschäft fast um ein Viertel rückläufig. Teilweise kompensiert werden konnte das Minus durch höhere Erträge aus dem Geschäft mit Kommissionen und Dienstleistungen (+5,6 Prozent) wie auch dem Handelsgeschäft (+23,4 Prozent). Der gesamte Geschäftsertrag sank um 10,5 Prozent auf 174,7 Millionen Franken.

Leicht rückläufig waren die Kosten im Jahresvergleich. Der Geschäftsaufwand ging um 0,8 Prozent zurück. Während der Personalaufwand aufgrund von Einstellungen um 5,5 Prozent zulegte, konnte der Sachaufwand um 11,2 Prozent gesenkt werden.

Wechsel an der Spitze

Die bisherige Bank-Chefin Livia Moretti wird die operative Leitung im Frühjahr an David Fusi übergeben, heisst es weiter. Fusi ist aktuell Chief Business Officer und seit 2011 Mitglied der Geschäftsleitung.

Moretti wird ihrerseits in den Verwaltungsrat der Bank wechseln. Dort soll sie auch weiterhin in die strategische Ausrichtung der Bank eingebunden sein. Zudem wird sie bei der Banque de Luxembourg zur Geschäftsführerin ernannt. Die Bank ist ebenfalls wie CIC (Schweiz) eine Tochter der Crédit Mutuel Alliance Fédérale.

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(AWP)