Der Reingewinn ging um rund 14 Prozent auf 11,5 Millionen Franken zurück, wie das Basler Genossenschaftsinstitut am Freitag mitteilte. Allerdings profitierte die Bank von Sondereffekten, die nun weggefallen sind. Sie bezeichnet das aktuelle Ergebnis denn auch als «stabil und solid in einem weiterhin anspruchsvollen Zinsumfeld».

Im bedeutendsten Geschäft, dem Zinsengeschäft, bildete sich das Bruttozinsergebnis um 5,7 Prozent auf 36,2 Millionen Franken zurück. Dank der gezielten Diversifikation der Ertragsquellen sei die Abhängigkeit vom Zinsgeschäft jedoch geringer als in der Vergangenheit, heisst es dazu.

Für diese Diversifikation stehe in erster Linie das Vorsorgegeschäft Viac, erklärte die Bank. Deren Wachstum habe sich unter anderem im Kommissionsertrag aus dem Wertschriften- und Anlagegeschäft gezeigt. Dieser legte im Vorjahresvergleich um knapp 37 Prozent auf 7,9 Millionen Franken zu. Das Anlagevolumen von Viac klettert per Mitte Jahr - auch unterstützt durch die positive Börsenstimmung - auf 7,9 Milliarden Franken.

Das Volumen der Hypothekarkredite der WIR Bank wurde bei gleichzeitig höherem Kundendeckungsgrad auf 5,1 Milliarden Franken ausgebaut. Die Kundeneinlagen nahmen gleichzeitig um 2,4 Prozent auf 4,9 Milliarden Franken zu.

cf/to

(AWP)