Im März 2025 standen auf den Webseiten der zehn grössten Schweizer Banken insgesamt 540 Jobinserate online, 11 Prozent mehr als im Februar. Dies zeigen Daten des Jobportals Indeed, das für die Nachrichtenagentur AWP regelmässig die Stelleninserate der Banken analysiert. Berücksichtigt werden dabei nur Positionen mit einem Arbeitsort in der Schweiz.

Aktuell sind damit so viele Bankstellen ausgeschrieben wie schon länger nicht mehr: Ein grösseres Angebot gab es zuletzt im Oktober letzten Jahres - damals konnten stellensuchende Bankmitarbeitende 544 Stellenanzeigen vorfinden.

Deutlich mehr Stellen als vor einem Monat hat derzeit insbesondere Postfinance ausgeschrieben: Auf ihrer Webseite sind aktuell zweieinhalb Mal so viele Inserate wie im Februar zu finden.

Auch bei Pictet und Lombard Odier standen mit einem Plus von 33 respektive 26 Prozent markant mehr Jobinserate auf den Webseiten. Dagegen fanden Jobsuchende bei der Migros Bank und Vontobel deutlich weniger Inserate vor.

Keine Erholung in Sicht

Die Zahl der Stellenangebote dürfte nur kurzfristig wieder gestiegen sein - auf lange Sicht gibt es immer weniger Stellenausschreibungen in der Bankenbranche. Die Anzahl Jobinserate hat sich in den letzten drei Jahren nahe zu halbiert. Parallel dazu steigt auch die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen in der Bankenbranche.

Seit Anfang 2023 ist die Anzahl Arbeitsloser Banker um 75 Prozent gestiegen und lag laut den aktuellsten Daten des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) im Februar 2026 bei 4346. Dieser Anstieg könnte sich noch verstärken, da beispielsweise bei der UBS ab Mitte 2026 ein weiterer Personalabbau geplant ist. Auch die Branchenarbeitslosenquote spiegelt diese Entwicklung wider. Im Februar dieses Jahres lag sie bei 3,4 Prozent, nachdem sie etwa Anfang 2023 noch 2,1 Prozent betragen hatte.

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(AWP)