An der Spitze der Rangliste stehe die UBS, gefolgt von Postfinance und Raiffeisen auf den Podesträngen. Revolut hat den Aufstieg fortgesetzt und ist auf den 4. Platz geklettert auf Kosten der Credit Suisse, die angesichts der Übernahme durch die UBS zurückgefallen ist.

Die grossen Privatkundenbanken hätten derweil zwar «massiv» in neue digitale Funktionen investiert, die Lücke zu den Neobanken aber nicht schliessen können. Die neuen digitalen Dienstleistungen der traditionellen Banken sind auf hybride Kundenbeziehungen ausgerichtet wie etwa Screensharing oder Chatbots, um mehr direkte Interaktionen zu entwickeln.

Die Neobanken bleiben laut Colombus vor allem weiterhin führend bei den Mobile-Apps. Die Banken bemühten sich besonders um die unter 18-Jährigen, indem sie ihre speziellen Angebote und Apps überarbeiteten, mit denen man Geld ausgeben, sparen, sein Taschengeld vermehren, eine Patenschaft übernehmen oder Geld an Freunde schicken könne, hiess es.

«Unterentwickelt» sei die Schweizer Bankenbranche derweil in Sachen «verantwortungsvolle Digitalisierung». Colombus habe diese Kategorie in den Index aufgenommen, um auch die Umweltverträglichkeit von Webseiten anhand ihrer Komplexität, ihres Gewichts und ihrer Ressourcenoptimierung zu messen. Die Ergebnisse hätten gezeigt, dass nur sehr wenige Banken dieses Kriterium für die Verwaltung ihrer Webseiten herangezogen hätten.

sta/jb/tv

(AWP)