Ursprünglich budgetiert war ein Defizit von 65 Millionen Franken. «Wir sind mit dem Ergebnis grundsätzlich zufrieden», sagte Finanzdirektor Anton Lauber (Mitte) am Mittwoch vor den Medien.

Die Mehreinnahmen sind vor allem auf Grundstückgewinnsteuern (plus 74 Millionen Franken) und Handänderungssteuern (plus 25 Millionen Franken) zurückzuführen. Die Einnahmen aus Einkommenssteuern sind um 65 Millionen Franken höher als geplant ausgefallen, jene aus Gewinnsteuern um 55 Millionen Franken niedriger.

Das Eigenkapital wuchs auf 824 Millionen Franken an, wie es hiess. «Wir sind gut gewappnet für kommende Tage», sagte Lauber.

Der Kanton investierte im vergangenen Jahr 180 Millionen Franken bei einem Selbstfinanzierungsgrad von 140 Prozent. Die Nettoverschuldung sank von 2,34 Milliarden Franken im 2024 auf 2,28 Milliarden Franken im 2025. Im Jahr 2016 hatte sie noch bei 3,14 Milliarden Franken gelegen.

«Wir haben für das Jahr 2026 ein Minus von 42 Millionen Franken im Budget», sagte Lauber beim Blick in die Zukunft. Es könne aber auch hier noch ein positives Ergebnis resultieren. Das hänge mit Gesamtausschüttungen der Nationalbank zusammen.

(AWP)