Das Geschäft mit dem Antimykotikum Cresemba (Isavuconazol) sei weiterhin kommerziell erfolgreich, das Geschäft laufe weiter gut. Das Antipilz-Medikament war Ende 2025 in mehr als 75 Ländern auf dem Markt, auch in den USA und den meisten EU-Staaten.
Laut neusten Marktdaten beliefen sich «In-Market»-Umsätze von Cresemba zwischen Oktober 2024 und September 2025 weltweit auf 693 Millionen US-Dollar. Das entspreche einem Wachstum von 27 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, so die Mitteilung weiter. Damit sei Cresemba das grösste Marken-Antimykotikum weltweit.
Auch mit dem Antibiotikum Zevtera (Ceftobiprol) hat Basilea im vergangenen Jahr weiter vorwärts gemacht. So wurde Zevtera erfolgreich in den USA eingeführt, dem für dieses Produkt kommerziell wichtigsten Markt.
Auch mit seinen Forschungsprogrammen habe Basilea wichtige Meilensteine erreicht, heisst es weiter. Dazu gehörten der Start der zweiten Phase-III-Studie für Fosmanogepix sowie die Einlizenzierung von Ceftibuten-Ledaborbactam, einem neuartigen oralen Antibiotikum zur Behandlung komplizierter Harnwegsinfektionen (cUTI). Diese Programme seien darauf ausgerichtet, Basileas mittelfristiges Wachstum massgeblich voranzutreiben und lägen voll im Plan.
Darüber hinaus sei Basileas Geschäftsmodell auch auf starke Partnerschaften ausgerichtet. Hier hatte das Unternehmen zuletzt zwei neue Kooperationen im Bereich der präklinischen Entwicklung vermeldet. Eine ist mit dem Schwerpunkt auf KI-gestütztem Design antibakterieller Wirkstoffe und eine weitere zur Entwicklung von Antimykotika. Gleichzeitig blieben bestehende Kooperationen robust.
hr/rw
(AWP)
