Im ersten Quartal legte der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von CRH um 18 Prozent auf 600 Millionen Dollar (513 Mio Euro) zu. Der Umsatz kletterte um neun Prozent auf 7,4 Milliarden Dollar. Dazu trugen vor allem höhere Preise und Zukäufe bei. Unter dem Strich vergrösserte sich jedoch der Verlust aufgrund höherer Kosten von 94 Millionen im Vorjahr auf 176 Millionen Dollar. Bei Bau- und Baustoffkonzernen ist in der Regel das Auftaktquartal besonders schwach.
Für das laufende Jahr peilt der Konzern ein operatives Ergebnis (bereinigtes Ebitda) von 8,1 bis 8,5 Milliarden Dollar an. Der Nettogewinn soll bei 3,9 bis 4,1 Milliarden Dollar herauskommen. Analysten haben jeweils das untere Ende der Spannen auf ihren Zetteln. Im Vorjahr hatte das operative Ergebnis 7,7 Milliarden und der Überschuss 3,8 Milliarden betragen.
Derweil hat der Schweizer Konkurrent Holcim im ersten Quartal weniger umgesetzt und verdient. Aufs Ergebnis drückten bei den Schweizern der harte Winter in einigen europäischen Ländern und Währungseffekte. Aber auch der Verkauf von mehreren Ländergeschäften belasteten das Resultat.
Der Vorstand des deutschen Konkurrenten Heidelberg Materials will in der kommenden Woche seine Quartalszahlen vorlegen./mne/err/jha/
(AWP)
