Getragen werden soll das künftige Wachstum vor allem von neueren Medikamenten wie dem Arzneimittel Nubeqa gegen Prostatakrebs, dem Nierenmedikament Kerendia, dem Herzmittel Beyonttra sowie Lynkuet gegen Beschwerden in den Wechseljahren. Alleine mit Nubeqa setzte Bayer 2025 knapp 2,4 Milliarden Euro um.

Grosse Hoffnungen liegen auch auf dem Gerinnungshemmer Asundexian, der nach einem Rückschlag Ende 2023 zuletzt in einer Schlaganfall-Studie erfolgreich war. In den USA hat der Wirkstoff von der US-Gesundheitsbehörde FDA den «Fast-Track-Status» erhalten, wodurch sich das Zulassungsverfahren beschleunigt. Einen solchen Status bekommen Wirkstoffe bei Erkrankungen, für die es bislang keine wirksame Therapie gibt.

Zuvor muss der Konzern erst einmal noch Umsatzeinbussen durch den abgelaufenen Patentschutz des Blutverdünners Xarelto und Augenmedikaments Eylea verkraften. 2026 erwartet Bayer jedoch «massgebliche Entwicklungs-Meilensteine in wichtigen therapeutischen Bereichen». In Summe peilt Bayer für das laufende Jahr im Pharmabereich ein währungsbereinigtes Wachstum von 0 bis 3 Prozent an./mne/err/jha/

(AWP)