Zwischen April und Juni erwirtschaftete BB Biotech einen Gewinn in Höhe von 451 Millionen Franken. Vor einem Jahr lag das Minus bei 100 Millionen und auch im ersten Quartal 2026 hatte BB Biotech einen knappen Verlust von 21 Millionen Franken ausgewiesen.

Bei der Investmentgesellschaft reflektiert das Ergebnis die Aktienkursentwicklung jener Biotech-Unternehmen, die im Portfolio gehalten werden. Die Gesamtrendite der BB-Biotech-Aktie belief sich auf 9,7 Prozent in Schweizer Franken.

Der innere Wert (NAV) entwickelte sich ebenfalls positiv und lag in Franken und Euro jeweils bei +17,2 Prozent und in US-Dollar bei +15,9 Prozent.

Wie die Gesellschaft weiter schreibt, war das Quartal geprägt von einer breiten Portfolioaktivität mit zwölf neuen Investitionen und angekündigten M&A-Transaktionen unter Beteiligung von Portfoliounternehmen.

Dabei stand das zweite Quartal ganz im Zeichen makroökonomischer Unsicherheit, geprägt von geopolitischen Spannungen und veränderten Zinserwartungen. «Trotz eines Marktes, der zunehmend von Kapitalflüssen statt von unternehmensspezifischen Fundamentaldaten beeinflusst wurde, erholte sich der Biotechnologiesektor deutlich», hält die Gesellschaft weiter fest.

Neue Strategie und Ausschüttungspolitik

Gleichzeitig habe BB Biotech einen wichtigen Entwicklungsschritt im Investmentprozess gemacht. Erweiterte Analysekapazitäten, unterstützt durch die proprietäre KI-gestützte Investmentplattform von BB Biotech und dedizierte KI-Expertise, steigerten die Fähigkeit des Teams erheblich, Unternehmen schneller, fundierter und systematischer zu analysieren, wie es in dem Communiqué heisst.

Darüber hinaus hat die Gesellschaft ihre jährliche Ausschüttungspolitik überarbeitet. Vom Verwaltungsrat bereits genehmigt, gelte diese ab dem Geschäftsjahr 2026. Die erste Ausschüttung nach dem überarbeiteten Rahmen erfolgt im Frühjahr 2027. Gemäss der neuen Ausschüttungspolitik strebt BB Biotech eine jährliche Dividendenrendite von 3-5 Prozent des Aktienkurses an.

hr/cg

(AWP)