Die BBVA-Aktie verlor bis zum Mittag rund 6,6 Prozent und gehörte zu den schwächsten Titeln im Eurozonen-Index EuroStoxx 50 . Von den Gewinnen seit dem Jahreswechsel sind nur noch zwei Prozent übrig. Allerdings hatte das Papier erst am Dienstag mit 22,33 Euro den höchsten Stand seiner Geschichte erreicht.
Der Euro hatte 2025 im Vergleich zum mexikanischen Peso aufgewertet. Dadurch ging der Gewinn des Geldhauses in dem Land um mehr als drei Prozent auf 5,3 Milliarden Euro zurück. In der Landeswährung legte er hingegen um knapp sechs Prozent zu. In Spanien zog der Überschuss hingegen um elf Prozent auf 4,2 Milliarden an.
Die Erträge wuchsen unterdessen konzernweit um vier Prozent auf fast 37 Milliarden Euro. Die wichtigste Stütze war der Anstieg des Zinsüberschusses. Dieser wuchs um vier Prozent auf etwas mehr als 26 Milliarden Euro.
BBVA war im vergangenen Jahr beim Versuch, die Konkurrentin Sabadell zu übernehmen, am Widerstand des umworbenen Objekts gescheitert. Als Folge des Scheiterns kündigte die BBVA den Rückkauf eigener Anteile für vier Milliarden Euro an./stw/err/jha/
(AWP)
