Trotz "Lügenkampagne der fossilen SVP" habe die ganze vernünftige Schweiz gewonnen, schrieb Pult am Sonntag auf Twitter. Dem SP-Nationalrat Roger Nordmann (VD) sei durch den Einbau des Heizungsersatzes ins Gesetz ein Meisterstück gelungen.
Nationalrätin Nadine Masshart (SP/BE) bezeichnete das deutliche Resultat als wichtig für den Klimaschutz und die Nachhaltigkeit. Sie freue sich gegenüber dem Schweizer Fernsehen SRF, dass Fakten gewonnen hätten und nicht die Fake-News-Kampagne der SVP. Zur Erreichung der Klimaziele stünden Investitionen im Vordergrund. Klimaschutz ohne Verbote sei möglich.
Verbote hingegen befürchtet Michael Graber, SVP-Nationalrat (VS) und Leiter der Nein-Kampagne. Zur Erreichung der "utopischen Ziele" werde es nicht ohne Verbote gehen. Er werde die Befürworter auf ihr Versprechen behaften, dass Verbote unterbleiben. Die Kampagne bezeichnete er am Fernsehen nicht als zu aggressiv.
Der Entscheid sei bedauerlich, denn der Strom werde massiv teurer. In einigen Landregionen zeichne sich ein Nein ab, denn die Landbevölkerung müsse die Folgen in Form verminderter Mobilität und verschandelter Landschaft ausbaden.