Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern aus Ministerien und Industrie beider Länder solle die Möglichkeiten für eine engere Kooperation ausloten, sagte der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am Freitag. «Die Gruppe wird mit Vorschlägen für konkrete Projekte arbeiten, mit Zeitplänen und möglichen Verbindungen zu den Rahmenwerken von EU und Nato.»

Die Raumfahrt sei ein immer wichtigerer Bereich, in dem sich die beiden Länder ergänzten, betonte der norwegische Regierungschef: «Deutschland hat eine grosse industrielle Breite - und hier in Norwegen haben wir Technologie, etablierte Forschungsfelder und eine einzigartige strategische geografische Lage.» Das deutsche Start-up Isar Aerospace plant ab der kommenden Woche einen zweiten Raketen-Testflug vom Weltraumbahnhof Andøya aus./wbj/DP/men

(AWP)