Die «schreckliche Bilanz» von rund 40 Todesopfern könnte sich demnach noch verschlimmern, sagte Ganzer. Die Lage sei dynamisch, da Menschen mit Verbrennungen dritten Grades auf etwa 15 Prozent der Körperoberfläche ein erhöhtes Risiko hätten, in den Stunden und Tagen nach dem Unfall zu sterben.
Die Identifizierung der Opfer werde noch Zeit in Anspruch nehmen, sagte Regierungspräsident Mathias Reynard gegenüber RTS. Die Arbeiten dauerten an.
Spitäler unter Druck
Reynard sprach von einer «äusserst angespannten Lage» in den Spitälern. «Einige Personen, die eigentlich frei gehabt hätten, sind zur Arbeit gekommen, um ihre Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen», erklärte der Regierungspräsident.
Zudem gebe es Gespräche über medizinische Zusammenarbeit. Französische Spezialisten für schweren Brandverletzungen könnten in den Kanton Wallis kommen.
Zu den Ursachen der Tragödie äusserte sich Reynard nicht näher. Die ersten Hinweise auf ein rasches Vollbrandgeschehen hätten sich jedoch bestätigt. Sicherheitsdirektor Ganzer würdigte den Einsatz von «Bürgern und Jugendlichen, die in den ersten Minuten Leben gerettet haben».
(AWP)