Der Bitcoin hält sich trotz jüngster Nachrichten rund um eine Sicherheitslücke eines Anbieters sogenannter «Cold-Wallets» stabil. Hackern war es gelungen, eine Software-Schwachstelle zu knacken. «Das Ausmass des Schadens scheint für Anleger insgesamt weniger bedeutend», kommentierte Timo Emden, Chefmarktanalyst vom Broker CapTrader. «Für Investoren dürften ohnehin neben den Entwicklungen im Iran-Konflikt die US-Geldpolitik stärker von Bedeutung sein.»
Die USA, der Iran und der Oman stehen dem US-Nachrichtenportal «Axios» zufolge kurz vor einer Übergangslösung zur Öffnung der für die Handelsschifffahrt wichtigen Strasse von Hormus. Demnach streben die USA bereits für heute eine Einigung an, berichtet «Axios» unter Berufung auf einen US-Regierungsbeamten sowie zwei Quellen aus der Golfregion.
Eine Öffnung der Strasse von Hormus und ein anhaltender Rückgang der Ölpreise könnte die Inflationserwartungen dämpften. Damit würde auch tendenziell die Erwartung sinken, dass die grossen Notenbanken die Leitzinsen weiterhin anheben. Der Bitcoin könnte davon profitieren, da er keine Zinsen abwirft.
Die Marktkapitalisierung aller Bitcoins liegt bei fast 1,28 Billionen Dollar. Er dominiert damit weiter den Kryptowährungsmarkt. Bei CoinMarketCap wird der Wert aller Digitalwährungen mit circa 2,19 Billionen Dollar angegeben./jsl/jkr/jha/
(AWP)
