Der Bitcoin hat seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar um fast zehn Prozent zugelegt, dabei waren die Schwankungen der sonst so stark volatilen Anlageklasse vergleichsweise gering. Trotz der Erholung in den vergangenen Wochen kostet der Bitcoin aber rund ein Fünftel weniger als Ende 2025.
Dabei pendelte der Bitcoin zwischen fast 98.000 Dollar Mitte Januar und 60.000 Dollar Anfang Februar. Am volatilen Kryptomarkt kommt es immer wieder zu kräftigen Bewegungen. Sie machen die hohen Risiken deutlich, die mit dem Kauf von Kryptowährungen verbunden sind.
2025 hatte der Bitcoin um rund sechs Prozent nachgegeben. Es war den Daten der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge erst das vierte Verlustjahr in der Geschichte der Digitalwährung, die es erst seit 2009 gibt.
Seit dem Rekordhoch im Oktober vergangenen Jahres von mehr als 126.000 Dollar fiel der Kurs um mehr als 40 Prozent. Dennoch war der Bitcoin mittelfristig gesehen eine der erfolgreichsten Anlageklassen.
Seit dem Start der Digitalwährung hat sie kräftig zugelegt. So hatte ihr Kurs in den Anfangsjahren im Cent-Bereich gelegen. Auch in den Jahren danach lag die Notierung lange im dreistelligen Dollar-Bereich. Richtig rasant ging es ab Ende 2012 nach oben. In diesem Zeitraum stieg der Kurs um das 5.300-Fache.
Im Zuge des Bitcoin-Erfolgs wurden viele weitere Digitalwährungen ins Leben gerufen. Inzwischen gibt es Tausende. Mit einer Marktkapitalisierung von etwas mehr als 1,4 Billionen Dollar dominiert der Bitcoin den Markt. Nur Ethereum mit rund 270 Milliarden Dollar und Tether mit circa 184 Milliarden können halbwegs folgen. Die Gesamtkapitalisierung aller Kryptowährungen beziffert der Anbieter CoinMarketCap auf etwas mehr als 2,4 Billionen Dollar./zb/stw/jha/
(AWP)

