In den ersten Handelstagen des neuen Jahres zeigten sich die Anleger «weiterhin zurückhaltend», kommentierte Analyst Timo Emden von Emden Reseach und sprach von einem «fragilen» Marktumfeld. «Der Rückfall unter die 90'000er-Marke zeigt, wie nervös der Markt aktuell ist», sagte Emden.
Zuletzt hatte auch der US-Angriff auf Venezuela generell die Risikobereitschaft an den Finanzmärkten belasten. Dies bremste auch die Kauflaune bei Kryptowährungen, die als besonders riskante Anlagen gelten.
Zwar hatte der Bitcoin im Oktober ein Rekordhoch bei über 126'000 Dollar erreicht. Dennoch war 2025 insgesamt ein schwaches Jahr für den Bitcoin. Der Kurs hat unterm Strich etwas mehr als sechs Prozent nachgegeben. Es war erst das vierte Verlustjahr in der noch jungen Geschichte der Digitalwährung, wie aus Daten der Nachrichtenagentur Bloomberg hervorgeht.
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(AWP)

