Die Anleger setzen im Nahost-Krieg auf einen baldigen Deal zwischen Washington und Teheran. Nach bisher unbestätigten US-Medienberichten soll US-Präsident Donald Trump zu einer Fortsetzung der vorerst gescheiterten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran bereit sein. Der Bitcoin als riskantes Investment profitierte davon ebenso wie die Aktienmärkte in Europa und in Asien.
Die Deutsche Presse-Agentur erfuhr aus pakistanischen Diplomatenkreisen, dass Pakistan an einer neuen Verhandlungsrunde zwischen dem Iran und den USA arbeitet. Islamabad wolle die Gespräche so bald wie möglich, hiess es.
Die Verbesserung der allgemeinen Risikostimmung habe den jüngsten Kursanstieg begünstigt, schrieb Tony Sycamore, Analyst beim Handelshaus IG Markets. Damit sich aber mittelfristig ein optimistischerer Ausblick abzeichnet, müsste der Bitcoin den technischen Widerstand bei rund 79.000 Dollar nachhaltig durchbrechen. Auf dieser Höhe liegt das obere Ende des Abwärtstrendkanals seit Erreichen des Rekordhochs Anfang Oktober 2025. Etwas höher, bei gut 80.500 Dollar, befindet sich zudem ein markantes Zwischentief aus dem November 2025. Auch die Überwindung dieser Schwelle würde das Chartbild des Bitcoins aufhellen./la/jkr/jha/
(AWP)

